Interpunktion, Kommasetzung

Interpunktion
(Kommasetzung)

Erklären Sie mir direkt, wie ich Sie unterstützen kann!
Kommas sind Wegweiser für die Augen. Der Rechtschreibrat hat für die Kommasetzung eindeutige Richtlinien herausgegeben – ähnlich wie für die Orthografie. Wer sie nicht befolgt, macht sich verdächtig, es mit der Sprache auch sonst nicht so genau zu nehmen. Und manche schließen sogar allgemein auf mangelnde Sorgfalt.

Also müssen Kommas her. Das Problem: An vielen Stellen dürfen gar keine stehen. An andere müssen sie hingegen gesetzt werden, und oft sind sie optional (wie das Komma in diesem Satz). Die Regeln sind komplex. Software hilft hier auch nicht, weil für die Kommasetzung ein Verständnis der Aussage nötig ist. Was ist richtig: der warme leckere Kuchen oder der warme, leckere Kuchen? Das kommt darauf an, ob es noch einen anderen Kuchen gibt, der kalt ist. Dann ergänzt das eine Eigenschaftswort – warm – das andere – lecker – näher und ein Komma brächte den anderen Kuchen zum Verschwinden – wie schade.

Schwierig kann es auch sein, den Anfang oder das Ende von Nebensätzen zu erkennen. Dort muss meist ein Komma stehen, manchmal ist das aber auch nicht zulässig. Für Verwirrung sorgen ebenso erweiterte Infinitive: „Es ist schön, dich zu sehen“ – ein Komma ist nötig; „Ich freue mich dich zu sehen“ – ein Komma ist optional.
Überlassen Sie es mir, an die richtigen Stellen Kommas zu setzen und fehlerhafte Beistriche zu entfernen. Ich achte auch sonst auf korrekte Interpunktion, zum Beispiel auf Anführungszeichen. Zeigen Sie mit Ihren Texten, wie sorgfältig Sie arbeiten.